
Originalgeschichten
Der kleine Igel und der Regen
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Am ersten verschneiten Tag seit seinem Umzug in seine neue Nachbarschaft war ein Junge begeistert, wie weißer Schnee jede Straße und jedes Dach überdeckte. Aber um sich herum, fühlte er auch eine ruhige Einsamkeit – er hatte noch keinen einzigen Freund zum Spielen.
Er entschied sich, seinen ersten Schneemann ganz alleine zu bauen. Aber der Schneeball war schwer und viel zu groß, um alleine zu rollen. Er schubste mit all seiner Kraft, brach trotz der eisigen Luft einen Schweiß, doch es bewegte sich kaum.
Gerade dann bemerkte ein Nachbarkind, wie er kämpfte und überrannte, um den Schneeball zu schieben. Da zwei von ihnen zusammen pressten, rollte der Schneeball so viel leichter — und es war plötzlich auch viel mehr Spaß.
Zusammen bauten die beiden ihren Schneemann und schmückten ihn dann mit einem alten Schal, zwei runden Augensteinen und einer Karotte, die sie in der Nähe für eine Nase sahen.
Die beiden Jungen standen zurück und bewunderten den Schneemann, den sie mit Stolz gebaut hatten. Der Junge lächelte weit und erkannte, dass er gerade seinen ersten Freund in der neuen Nachbarschaft gemacht hatte. Zusammen spielten sie glücklich im Schnee, bis der Himmel dunkel wurde.
Freundschaft beginnt oft mit einem kleinen Akt, einander zu helfen, und dem Mut, sich jemandem neuen zu öffnen.
Ein Junge, der gerade in eine neue Nachbarschaft gezogen ist, hat noch keine Freunde, aber am ersten verschneiten Tag hilft ihm ein Nachbarkind, zusammen einen Schneemann zu bauen, und an diesem Tag wird mehr als ein Schneemann gemacht.
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