
Originalgeschichten
Wie viele Male rief der Mensch an?
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In der Nacht im Wald hatte ein junger Waschbär die Angewohnheit, alles, was er in den klaren Strom fand, zuerst zu graben — Beeren, Muscheln, sogar Kiesel.
Am Geburtstag des jungen Waschbären gab ihm sein Kaninchenfreund einen hellen, bunten handgemachten Papierdrachen als Geschenk. Überglücklich eilte der Waschbär direkt zum Bach, um den Drachen aus reiner Gewohnheit "waschen" zu lassen.
Als der Papierdrachen das Wasser berührte, ging er ärgerlich und zerriss sofort. Der junge Waschbär starrte in Schock, als sein einst schöner Drachen sich in Papierschrott verwandelte, der im Strom schwebte. Er konnte nicht verstehen, warum das Waschen diesmal nicht funktioniert hatte.
Sein lieber Hasefreund kam herüber und erklärte sanft: „Nicht alles muss gewaschen werden. Papier ist zart und kann nicht nass werden – manche Dinge brauchen eine andere Art von Pflege, wie trocken zu bleiben und sanft behandelt zu werden." Der junge Waschbär hörte genau zu.
Gemeinsam machten die beiden Freunde einen brandneuen Papierdrachen. Diesmal hielt der junge Waschbär ihn vorsichtig vom Wasser fern und hielt sich vor dem Ausgewöhnen immer wieder in Ruhe. Dann flogen die beiden den Drachen hoch unter dem Mondschein, glücklich zusammen.
Eine Gewohnheit, die gut für eine Sache funktioniert, könnte nicht für eine andere funktionieren — es lohnt sich immer, zu denken, bevor man aus der Routine heraus handelt.
Ein junger Waschbär hat die Angewohnheit, alles, was er im Bach findet, zu waschen, bis er eines Nachts einen Papierdrachen wäscht, den ihm sein Freund gegeben hat und er auseinander fällt. Er erfährt, dass dieselbe Gewohnheit nicht für alles ohne einen Moment des Denkens zuerst funktioniert.
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