
Originalgeschichten
Die Sloth und Geschichte Nacht
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Auf einem steilen, hochragenden Berg lebte eine junge Ziege, die es liebte, über enge Klippenspalten zu springen, um Zeit zu sparen. Selbst wenn die anderen Ziegen warnten, es sei gefährlich, es würde einfach lachen und vor allen anderen gebunden.
Eines Morgens rollte ein ungewöhnlich dichter Nebel über den ganzen Berg. Wo immer die junge Ziege hinsah, sah sie nur weiß – sie konnte nicht einmal ihre eigenen Hufe sehen. Zum ersten Mal fühlte sie sich unsicher.
Die junge Ziege versuchte, über eine Abkürzung zu springen, wie sie es immer tat, aber den Schritt falsch beurteilte und fast von der Klippe fiel. Sie klammerte sich an den felsigen Rand in schierem Terror, Herzklopfen, erkennend, seine alten Weisen würden nicht im Nebel so dick funktionieren.
Die junge Ziege änderte ihre Annäherung. Sie senkte ihren Kopf, um den Boden zu schnüffeln und hörte dem Wind zur Führung zu, dann trat sie vorsichtig vor, einen Huf nach dem anderen, anstatt zu springen, wie sie immer hatte.
Als der Nebel langsam geräumt wurde, fand die junge Ziege, dass sie eine sichere Graswiese ohne Kratzer erreicht hatte. Ab diesem Tag lernte sie, sich immer vorsichtig zu bewegen – besonders wenn der Weg nicht klar war.
Wenn man nicht den Weg voraus sehen kann, kommt es auf Pflege und Geduld an als auf Schnelligkeit.
Eine Bergziege, die gerne riskante Abkürzungen nimmt, muss lernen, sich vorsichtig zu bewegen, einen Schritt nach dem anderen, wenn dichter Nebel den Berg bedeckt und den Weg versteckt.
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